Zwischen dem Kap Hoorn und der Antarktis liegt eine der berühmtesten Meeresstraßen: Die Drake Passage. Bis zu 6000m tief, lässt sie jedes Nautikerherz höher schlagen.
Zwischen dem Kap Hoorn und der Antarktis liegt eine der berühmtesten Meeresstraßen: Die Drake Passage. Bis zu 6000m tief, lässt sie jedes Nautikerherz höher schlagen.

Das südamerikanische Land Bolivien feiert heute seine Unabhängigkeit. Seit 189 Jahren ist das Land nun, dank dem Nationalhelden Simón Bolivar, von Spanien befreit. Gefeiert wird mit traditionellen Tänzen und Musik. In dem Land stehen auch bald wieder die nächsten Präsidentschaftswahlen an. Am 12. Oktober tritt der aktuelle Präsident Evo Morales wiederholt zur Wiederwahl an.
Die schöne Kolonialstadt Cuenca ist die drittgrößte Stadt Ecuadors und befindet sich inmitten der atemberaubenden Anden auf einer Höhe von bis zu 2.600 Metern. Sie ist die Hauptstadt der Provinz Azuay und ihre Altstadt wurde im Jahr 1999 zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt.

Die Stadt ist sehr facettenreich und hat einiges zu bieten. Auf dem bedeutenden Platz, der Plaza Abdón Calderón, kann man unter anderem eine sehr alte Kathedrale besichtigen, deren Bau bereits Mitte des 16. Jahrhunderts begonnen hatte. In dieser sogenannten Catedral Vieja befindet sich die älteste Orgel Ecuadors.
Cuenca ist bekannt für eine traditionelle Handwerkskunst, die von indigenen und kolonialen Einflüssen geprägt ist. Noch heute werden die gleichen Methoden wie vor vielen Jahren angewendet, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Besonders sehenswert ist die Keramikmanufaktur Encalada oder das traditionsreiche Stadtviertel El Vado.
Von Cuenca aus kann man gut mehrere Überreste ehemaliger Inkastätten erreichen. Die Ruinen von Ingapirca zählen als bedeutendste Inka-Fundstätte Ecuadors und sind ein absolutes Highlight. Die Ausgrabungsstätte befindet sich nur 80 Kilometer nördlich von Cuenca entfernt und ragt aus einem 3.100 Meter hohen Felsvorsprung hervor. Besonders beeindruckend ist der elliptisch geformte Sonnentempel, aus dessen Mitte ein großer Vulkanbrocken empor ragt. Anders als vermutet, waren die Inkas nicht die ersten Bewohner dieses Ortes. Es stellte sich heraus, dass er zuvor für die Ureinwohner Kañari bereits eine heilige Stätte darstellte.
Auch die Stadt Cuenca war damals sowohl für die Kañari-Indianer als auch für die Inka ein wichtiger Ort des Geschehens. Die Stadt wurde Tomebamba genannt und diente den Kañari bis zur Eroberung durch die Inka-Armee als Ortschaft. Noch heute finden sich an vielen Orten die Überreste der ehemaligen Stadt.
Um die schöne Kolonialstadt Cuenca selber kennen zu lernen und sich auf die Suche nach den Spuren der Inkas und der Kañari-Indianer zu begeben, stöbern Sie einfach ein bisschen durch unsere Reisen: Von Galápagos nach Machu Picchu und Große Ecuador-Rundreise

Uruguay ist eines der ursprünglichsten und landschaftlich unberührtesten Länder Südamerikas. Kantige Felsen und sattes Grün im Mix mit weiten, cremeweißen Stränden neben wilder Brandung. Der kleinste spanischsprachige Staat Südamerikas ist ein Paradies für Surfer und Naturliebhaber, das allmählich auch andere international Reisende mit einem Hang für unberührte Landschaft, außergewöhnliche Architektur und zeitgenössische Kunst für sich entdecken.
Der kleine Ort José Ignacio im Westen Uruguays liegt etwa 40 km vom berühmten Punta del Este entfernt. Auf einer kleinen Halbinsel, die sich 2km lang und 800m breit in den Atlantik schiebt, ist die Stadt angesiedelt. Ein idyllischer Badeort, der von Anbeginn wohlhabende Montevideaner und Argentinier, die auf der Suche nach Ruhe und Privatsphäre waren, faszinierte. Mittlerweile entwickelt sich das einst verschlafene kleine Fischerdorf zu einer der exklusivsten Adressen Uruguays. Obwohl die Straßen aus Lehm sind, es keine großen Geschäfte, grellen Reklameschilder und nicht mal einen Geldautomaten gibt, wird José Ignacio als einer der “schicksten Flecken Lateinamerikas” bezeichnet.

Bei Copacabana denken die meisten an den berühmten Stadtteil in Rio de Janeiro. Doch es gibt noch einen anderen Ort, der den gleichen Namen trägt. Er liegt am Titicacasee in Bolivien und nimmt sogar für sich in Anspruch, das Original zu sein. Auch hier wird getanzt und gefeiert.

Encarnación, wegen ihres milden Klimas auch die „Perle des Südens“ genannt, ist Paraguays attraktivster Ort. Nur wenige Kilometer von der argentinischen Grenze entfernt, südlich der Iguazú-Wasserfälle, hat sie sich ihr Kleinstadtflair bewahrt und ist das Tor zu den nahegelegenen Jesuitenruinen in Trinidad und Jesús, die 1993 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Am bekanntesten ist Encarnación aber als „ Capital de Carneval“. Jedes Jahr im Februar findet hier, ähnlich wie im Nachbarland Brasilien, der Karneval statt. Er zählt zu einem der berühmtesten Feste Paraguays und lockt jährlich viele Menschen aus fernen Ländern und der näheren Umgebung an.

Eine der schönsten Routen in ganz Argentinien führt von der Stadt Tucumán durch eine 300km lange Reihe von Tälern, die sogenannten Valles Calchaquíes, gen Norden bis nach San Antonio de los Cobres. Auf dieser Strecke liegt auch Cachi, ein kleines verschlafenes Dorf am Fuße des schneegekrönten Berges Nevado de Cachi, der 6380m hoch ist. Der Name Cachi bedeutet in der Sprache der Quechua “Salz”. Diese Bezeichnung wurde darauf zurückgeführt, dass die glänzenden Gipfel des nahe gelegenen Berges mit einem Salzlager verwechselt wurden.


Etliche Brücken und Kanäle lassen die Hauptstadt Pernambucos im Nordosten Brasiliens an Venedig erinnern. Nur dass die italienische Stadt keine 1,5 Millionen Einwohner hat, nicht ganzjährig heißes und trockenes Klima vorweisen kann und die Besucher der Strände keine häufigen Haiattacken zu befürchten haben, wenn sie ins Wasser gehen. Recife erstreckt sich auf drei Inseln, eingerahmt von den Flüssen Capibaribe und Beberibe. Zahlreiche Bauwerke der Stadt stammen noch aus der Zeit der holländischen Kolonalisierung, die 1654 mit der Vertreibung der Niederländer endete. Die Stadt verdankt ihren Namen den vor der Küste befindlichen Riffen, die die Wellen abbremsen und im Hafen und an den Stränden für ruhiges Wasser sorgen.

Florianópolis ist das Tor zur Ilha de Santa Catarina. Wunderschön gelegen, schmiegt sich die Stadt an die Baía Sul und bietet tolle Ausblicke auf die Berge im Westen der Insel. Hierher zieht es jedes Jahr viele Besucher aus den Nachbarländern Argentinien und Uruguay und auch viele Einheimische, da die Ilha de Santa Catarina nur unweit der Metropole Curitiba entfernt liegt. Mit 42 Strände und malerische Nationalparks ist „Floripa“, wie die Stadt liebevoll von Einheimischen genannt wird, eine der beliebtesten Urlaubsziele Südbrasiliens.

Antofagasta erstreckt sich auf einem rund 20 Kilometer langen Küstenstreifen am Fuß der rasch aufsteigenden, braungoldenen Küstenkordillere. 1970 gegründet, gewann die Stadt schnell an Bedeutung. So wurden hier wegen der optimalen Lage mehr Frachten verschifft als in jeder anderen südamerikanischen Hafenstadt im Pazifik.