Fast 500km nördlich von Santiago liegt der kleine Ort Caleta Pan de Azúcar mit seinem beeindruckenden gleichnamigen 44.000 ha großen Nationalpark. Caleta ist eine kleine Siedlung von Fischerleuten, die sich des lokalen Tourismus angenommen haben. Früher wurde hier Kupfer verarbeitet und verschifft. Heute besteht die Siedlung noch aus ein paar kleinen Fischerhütten, in denen man auch essen und picknicken kann.
Die Atacama-Wüste liegt im trockenen Norden Chiles und gilt als einer der trockensten Orte der Welt. In der Wüste befindet sich der Nationalpark “Huasco” mit seinem faszinierenden Salzsee etwa 180 km östlich von der Stadt Iquique. Der leuchtende Salzsee ist von Vulkanen umgeben und befindet sich auf einer Höhe von ca. 3.700m über dem Meerespiegel.
Eines der beliebtesten Weinparadiese der Welt findet sich in Chile – das Colchagua-Tal. Die gleichnamige Provinz liegt in der Region del Libertador General Bernardo O’Higgins ca. 50 km südlich von Santiago de Chile und besitzt rund 208.000 Einwohner. Jährlich zieht das 20.000 Hektar große “Weintal” um die 150.000 Besucher und Weinliebhaber an.
„El infinito pueblo de los cerros“ oder Eine ideale Stadt für Landmatrosen
Schön im klassischen Sinne ist Valparaíso nicht, aber die „Perla del Pacífico“ hat das flirrende gewisse Etwas, das Künstler und Intellektuelle schon immer anzog.
Wenn es stimmt, dass ein Gedicht „der kürzeste Weg zur Wahrheit“ ist, dann ist Pablo Neruda, dieser chilenische Metapherngott und vielgereiste Mann, ein idealer Wegbegleiter für diese Stadt. Denn der leidenschaftliche Poet und „Landmatrose“ setzte ihr literarische Denkmäler, die trotz der kontinuierlichen Veränderungen den besonderen Charakter und widerborstigen Charme treffend einfangen.
Eine rote Lagune, umgeben von gelben und grünen sprudelnden Seen – dieser Ort sprüht nur so von Mystik. Und tatsächlich ist die rote Lagune, die auf einer Höhe von 3500m in Nordchile liegt, ein Jahrhunderte lang gut behütetes Geheimnis der Bewohner des kleinen Städtchens Mamiña.
Die Stadt Temucoliegt im Süden Chiles und ist vor allem ein Zentrum der Mapuche. Unter den ca. 270.000 Einwohnern leben aber auch viele deutschsprachige Chilenen, womöglich weil das Klima dem deutschen sehr ähnelt. Mitunter weisen auch viele Firmenbezeichnungen auf die deutsche Sprache hin.
Insbesondere wer sich für Kunsthandwerk interessiert, ist auf dem Markt von Temuco gut aufgehoben. Aber auch Naturliebhaber kommen in dem rund 6 Hektar großen Zoologischen Garten mit den vielen Tierarten auf ihre Kosten. In der näheren Umgebung finden sich auch wundervolle ausgedehnte Seenlandschaften, die zu Wanderungen und Fahrradtouren einladen, sowie viele aktive Vulkane. 80 Kilometer von Temuco entfernt befindet sich der Conguillio Nationalpark, für den sich die Stadt ebenfalls als idealer Ausgangspunkt eignet.
Ich habe während meiner vielen Reisen nach Lateinamerika schon so manches Tolle gesehen und erlebt, aber einer der absoluten Höhepunkte war – und wird wohl immer bleiben – die dreitägige Tour vom bolivianischen Uyuni über die Grenze zu Chile bis nach San Pedro de Atacama.
Gegen Mittag startete ich zusammen mit einigen anderen Reisenden aus aller Welt voll freudiger Erwartung in Uyuni. Unser erstes Ziel war der Salar de Uyuni, einer der größten Salzseen der Erde. Welch unendliche Weite an weißem Salz! Auf dem Weg über den Salar – das Salz ist so fest, dass sogar Lastwagen darauf fahren können – passierten wir ein Hotel, das komplett aus Salz erbaut ist. Am frühen Nachmittag kamen wir zur Isla de Pescadores. Auf dieser Insel mitten im weißen Nichts wachsen riesige Kakteen, von denen ein Teil sogar blühte. Wenn man auf den höchsten Punkt der Insel hinaufsteigt, hat man einen fantastischen Blick auf die Kakteen im Vordergrund, dahinter der strahlend weiße Salzsee und am Horizont die Berggipfel der Anden.
Nachdem wir uns von diesem Anblick losreißen konnten, ging es weiter noch ein Stück über den Salar und anschließend in das kleine Dorf San Juan, wo wir übernachteten. Das Dorf liegt mitten in der Wüste, umgeben von Vulkanen und um das Dorf herum weiden Lamaherden. Hier konnten wir abends den immer wieder unglaublichen Sternenhimmel bewundern, der uns Mitteleuropäern fast unwirklich vorkommt.
Isla de Pescadores
Der nächste Tag stand ganz im Zeichen der faszinierenden Landschaft des Altiplano. Tolle Vulkane, kleinere Salare, schroffe Felsformationen und farbenprächtige Lagunen mit zahllosen Flamingos ergaben immer wieder tolle Fotomotive und Ausblicke. Höhepunkt ist die Laguna Colorada, an der wir dann auch unser zweites Nachquartier aufschlugen. Das Wasser dieser Lagune ist rot gefärbt durch die in ihr lebenden Mikroorganismen. Die dazwischen liegenden weißen Salzflächen erzeugen einen tollen Farbkontrast. Hier war wieder gucken und genießen angesagt!
Am nächsten Morgen hieß es schon um 4:00 aufstehen – aber es lohnte sich! Wir fuhren zum Thermalgebiet Sol de Mañana, wo aus unzähligen Löchern im Boden heißer Dampf aufsteigt – mit der aufgehenden Sonne im Hintergrund mal wieder eine Augenweide. Anschließend ging es weiter zu den Termas de Chalviri, eine etwa badewannenwarme Thermalquelle. Ein Genuss, nach dem kalten Morgen in dem warmen Wasser zu liegen! Das nächste und letzte Ziel auf der Tour war die Laguna Verde, vorbei an in allen Farben schillernden Bergen. Die Laguna ist aufgrund der in ihr gelösten Kupfersedimente grün gefärbt und spiegelt den dahinter liegenden Vulkan Licancabur. Wieder mal ein spektakulärer Anblick! Nun ging es noch weiter nach San Pedro de Atacama, wo diese wirklich empfehlenswerte Tour endet.
Wenn auch Sie nun Lust auf Bolivien bekommen haben, empfehlen wir beispielsweise die Reise Aus allen Perspektiven
Das Tapatifest findet jedes Jahr Ende Januar/Anfang Februar statt. Gäste aus aller Welt kommen zu dieser Zeit auf die Isla de Pascua, um das Ereignis, das eine einzigartige Mischung aus Folklore und sportlichem Wettkampf bietet, mitzuerleben.