Rebecca berichtet von ihrem Auslandsaufenthalt in Chile über die Agentur ChileVentura. Nach dem Abitur ging es auf ins Abenteuer nach Südamerika:
“Die Zeit in der Sprachschule in Chile war eine super Erfahrung. Ich habe dort zwei Wochen verbracht und auch im Haus der Sprachschule gewohnt. Wir waren eine sehr internationale Gruppe und haben uns auf Anhieb alle gut verstanden und extrem viel unternommen in diesen (leider nur) zwei Wochen. Ich hatte schon ein relativ hohes Spanischniveau (5 Jahre in der Schule), aber genau für die Lücken, die ich noch so hatte, hat die Sprachschule super geholfen, da wir immer nur so 5 Leute in einer Klasse waren. Die Lehrer und Angestellten der Sprachschule waren wahnsinnig nett und ich habe auch nach der Sprachschulzeit noch einiges mit ihnen und der Lehrerin, die die Aktivitäten und Ausflüge veranstaltet, gemacht. Alles in allem kann ich die Sprachschule in Santiago nur weiterempfehlen.
Qhapaq Ñan, Teil des Andenstraßensystems, verband die Städte Quito (in Ecuador) mit Santiago (in Chile). Über 6000km erstreckte sich die Hauptverkehrsader des Inkareiches, und stellt so eine Verbindung zwischen Norden und Süden her. 6 Länder werden dabei durchkreuzt: Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien, Argentinien und Chile. Die Straße wird auch „Königsstraße der Anden“ oder „Große Inkastraße“ genannt wird. Den Inka diente sie zur politischen und ökonomischen Kontrolle der Region und ist deshalb vergleichbar mit anderen riesigen Straßensystemen, wie etwa der Seidenstraße Asiens.
Unsere Kunden S. sind begeistert von Ihrer Chilereise zurückgekehrt und haben uns diesen tollen Reisebericht geschickt:
Wir begannen unsere Reise am 1. 4. mit einer Stadtbesichtigung von Santiago. Die Innenstadt erkundeten wir zu Fuß mit unserer netten Führerin Isabella, die als Tochter eines Chilenen in Berlin geboren war, perfekt Deutsch sprach und sich engagiert um uns kümmerte. Auch ein Besuch auf dem Fischmarkt mit einem Fischimbiss in einem kleinen Restaurant fehlte nicht.
Die winzige „Isla Mocha“ liegt 32km von der chilenischen Küste entfernt im Pazifischen Ozean. Die sagenumwobene Insel war früher ein Versteck und Anlaufpunkt für Piraten. Der berüchtigte Pirat Francis Drake hat sich in einer Schlacht auf der Insel einer seiner berühmten Narben im Gesicht zugezogen. Die Insel bezaubert mit schneeweißen Sandstränden und unberührten Naturwäldern.
Den Namen „Mocha“ erhielt die Insel von den Ureinwohnern. Es handelte sich bei ihnen um einen Mapuchestamm, der die Insel „amuchra“ nannte. Das bedeutet soviel wie „Auferstehung der Seelen“. Nach Glaubensvorstellung des Mapuchevolkes stellt die Insel das Nirwana der Verstorbenen dar.
Chile gilt aufgrund seiner besonderen Form als längstes Land der Welt. Auf seinen nahezu 4.300 Kilometern von Nord nach Süd sind immer wieder Orte zu finden, an denen sich die unglaubliche Vielfalt der geothermischen Aktivitäten zeigt – an der Pazifikküste, in über 4.000 Metern Höhe, im tiefsten Regenwald oder auf Hochebenen: Die Natur Chiles erleben und dabei im warmen Wasser entspannen.
Chile – das sind 4.300 Kilometer von Nord nach Süd und eine durchschnittliche Breite von 190 Kilometern. Diese besonderen Maße tauften es zum längsten Land der Welt. Wer hierhin eine Reise plant, dann wohl in erster Linie, weil er durch die Atacamawüste, den Torres del Paine Nationalpark oder auf der Osterinsel wandern möchte. Doch die Berge auf Schneepisten hinunter gleiten?
Robinson Crusoe ist nicht nur eine Romanfigur. Seine Geschichte basiert auf dem Leben des schottischen Seefahrers Alexander Selkrik, der 1704 vor der Küste Chiles inmitten des Pazifik ausgesetzt wurde – auf einer kleinen Insel namens Más a Tierra, die heute unter Isla Robinson Crusoe bekannt ist. Wer sich auf den Weg zur Robinson Crusoe Insel im Juan-Fernández-Archipel macht, wird voller Vorfreude auf das sein, was ihn dort erwartet: Umringt von nichts als Wasser, türmt sich schlagartig eine Landschaft aus Bergen, sanften grünen Tälern und tiefen Wäldern auf. Der Gedanke, hier vor über 300 Jahren ausgesetzt zu werden und auf sich allein gestellt zu sein, nicht wissend, was einen erwartet, bereitet einem hingegen eher Unbehagen. Aber ohne das, was Alexander Selkrik widerfahren ist, gäbe es nicht den Abenteurer Robinson Crusoe und erst recht keine Insel, die nach ihm benannt ist.
Haben Sie schon mal einen Winter in Chile oder Argentinien erlebt? Wir möchten Ihnen gerne Tipps und Anregungen liefern, welche Sportaktivitäten sich in dieser Zeit besonders anbieten und welche Events stattfinden.
In Patagonien finden jährlich viele verschiedene Events statt, die unzählige Besucher anlocken. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt dort etwa 6,5°C.
Desto weiter man in den Süden reist, desto niedriger sind die Temperaturen.
Eines dieser Events ist die sogenannte Winter Aysen Challenge, welche einzigartig in Südamerika und daher sehr populär ist. Es müssen Aufgaben wie Trekking, Mountainbiken und Kajakfahren so schnell wie möglich zusammen mit der eigenen Gruppe bewältigt werden. Die Teams müssen jedoch physisch und psychisch in ausgezeichneter Verfassung sein und alle notwendigen Ausrüstungen mit dabei haben, um an dieser Challenge teilzunehmen, denn die Wetterbedingungen in Aysen sind oftmals sehr rau. Die Temperaturen können zwischen -15 und -5°C schwanken! Fehler darf man sich hier nicht erlauben, wenn man gewinnen will.
Ein weiteres Highlight in dieser Region ist das Patagonia Fest im El Fraile Ski Center. Dort finden Workshops statt, zu denen alle Ski- und Snowboardfahrer eingeladen sind, um Tipps und Tricks über Freestyle zu lernen. Am Ende der Workshops müssen sie ihr neu erlerntes Wissen unter Beweis stellen und vorführen.
Dieses Jahr, Ende September, findet das sogenannte Tetra Coyhaique-Rennen statt. Mit diesem Event wird alljährlich die Winter-Saison in Aysen, Patagonien beendet und der “World Tourism Day” zelebriert. Um das Rennen erfolgreich zu bestreiten, muss ein Weg mit Skiern, dem Mountainbike und einem Kayak zurückgelegt werden. Hat man dies geschafft, so steht noch ein 13km-Lauf bevor. Wie auch bei allen anderen Events steht jedoch der Spaß und das Zusammensein im Vordergrund. Es lohnt sich, einmal dabei gewesen zu sein.
Argentinien steht Chile aber in nichts nach. Auch dieses wunderschöne Land weiß, wie man einen Winter aufregend gestaltet.
Bereits seit 1970 findet jährlich das National Snow Festival in San Carlos de Bariloche, einer atemberaubenden Stadt am Fuße der Anden, statt. Jedes Jahr werden viele verschiedene Ski-und Snowboardwettkämpfe am Mount Catedral organisiert, um den Einheimischen und Touristen ein spektakuläres Erlebnis zu ermöglichen. Auch Après-Ski, mit Schokoladeverkostungen, Cocktail-Wettkämpfen, Live-Musik und beeindruckenden Feuerwerken darf dabei nicht fehlen.
In Cerro Catedral, knapp 20km von Bariloche entfernt, befindet sich eines der größten und bedeutendsten Wintersportzentren Südamerikas. Pro Jahr zieht es dort von weltweit ca. 1 Mio. Menschen hin, denn das Zentrum ist das ganze Jahr über geöffnet. Die atemberaubende Panoramablick zum Nahuel Huapi See und zu den schneebedeckten Anden verzaubert die Einheimischen und Touristen immer wieder aufs Neue.
Antofagasta erstreckt sich auf einem rund 20 Kilometer langen Küstenstreifen am Fuß der rasch aufsteigenden, braungoldenen Küstenkordillere. 1970 gegründet, gewann die Stadt schnell an Bedeutung. So wurden hier wegen der optimalen Lage mehr Frachten verschifft als in jeder anderen südamerikanischen Hafenstadt im Pazifik.
Das friedvolle La Serena mit seiner neokolonialen Architektur, schattigen Straßen und goldenen Sandstränden verwandelt sich im Sommer zu einem trendigen Badeort. Die 1544 gegründete Stadt ist die zweitälteste Chiles. Von hier aus ist es nur eine kleine Spritztour zu vor Charme nur so strotzenden Dörfern, sonnendurchtränkten Pisco – Weinbergen und internationalen Sternwarten. Das nahe gelegene Coquimbo ist etwas rauer und wilder, aber ein gutes Gegenstück zu La Serena.