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Buchvorstellung Chile Kulturelles Südamerika

Isabel Allende – Mein erfundenes Land

Isabell Allende (Lori Barra © 2009)
Isabell Allende (Lori Barra © 2009)

In “Mein erfundenes Land” entführt uns Isabel Allende, 1942 geboren, in ihre Vergangenheit und nach Chile, in das langgestreckte Land am Rand der Welt, in dem sie aufwuchs und das sie unter Pinochets Militärdiktatur verlassen musste. Chile ist das Land ihrer Sehnsucht […]. Ihre früheste Erinnerung an Chile ist die an ein Haus, das sie nie gesehen hat: das “große Eckhaus”, in dem ihre Mutter geboren wurde und von dem ihr Großvater so oft erzählte, dass ihr ist, als hätte sie darin gelebt. Es spielt die Hauptrolle in ihrem Roman “Das Geisterhaus”. Und es begegnet uns wieder zu Beginn dieses Erinnerungsbuches, das uns mit leichter Hand mitten hineinführt in die Welt der großen Geschichtenerzählerin.

Ähnlichkeiten

Die unvergesslichen Gestalten aus Isabel Allendes erstem Roman kehren aus der Literatur ins Leben zurück. Denn die fiktive Sippe der Truebas »gleicht in alarmierender Weise der Familie meiner Mutter: Solche Figuren hätte ich nicht erfinden können. Was ja auch nicht nötig war, denn wer eine Familie wie die meine hat, der braucht keine Phantasie.« Doch wer ein Schicksal wie das ihre hat, dem wird das Heimweh zum vertrauten Begleiter, und so erzählt sie von ihrem Land, das sie liebt und vermisst, dem sie sich dennoch nie ganz zugehörig fühlen konnte, schon vor dem Militärputsch am 11. September 1973, der sie schließlich ins Exil trieb. Vor der Kulisse der grandiosen Landschaften am Ende der Welt erzählt sie vom Stolz, von der Großzügigkeit und Borniertheit ihrer Landsleute, von aufgeplusterten Machos und unermüdlichen Frauen – kurz, von dem, was ihr Heimatland für sie liebenswert und unerträglich macht, von seiner gewaltsamen Geschichte und auch davon, was es heißt, als eine waschechte Hispanic in den USA ein neues Zuhause zu finden. Ein Zuhause, das auf keiner Landkarte verzeichnet ist, denn: »Ich kann fast überall leben und schreiben. Jedes Buch trägt etwas bei zu diesem ›Ort in meinem Kopf‹, wie meine Enkel ihn nennen. In der langsamen Übung des Schreibens habe ich mit meinen Dämonen und Obsessionen gerungen, habe die Winkel der Erinnerung erforscht, Geschichten und Gestalten dem Vergessen entrissen, mir anderer Leute Leben gestohlen, und aus all diesen Rohstoffen habe ich einen Ort gebaut, den ich meine Heimat nenne. Dort komme ich her.« (Klappentext)

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Chile Rezepte

Mote con huesillo – Chilenisches Fruchtgetränk

Mote con huesillo ist ein chilenisches Nationalgetränk. Die Einheimischen trinken dieses Getränk immer zwischendurch, deswegen findet man es auch an jedem Kiosk am Straßenrand.

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Chile Länderinformationen Reiseziele Südamerika

Berühmte Politiker Lateinamerikas: Salvador Allende

Es gibt einige Persönlichkeiten Lateinamerikas, deren Namen hat praktisch jeder schon mal gehört. Aber dennoch weiß man oft gar nicht so viel über sie. Wir stellen Ihnen in loser Reihenfolge immer mal wieder eine solche Persönlichkeit vor. Los geht es mit einem Politiker:

Salvador Guillermo Allende Gossens (*26. Juni 1908 in Valparaíso,† 11. September 1973 in Santiago de Chile), kurz genannt Salvador Allende, war von 1970 bis 1973 Präsident von Chile. Er wurde vor allem dadurch bekannt, dass er versucht hat, eine sozialistische Gesellschaft in seinem Land zu erschaffen – durch Demokratie. Bis zu seinem Tod kämpfte er für einen gerechteren Staat und erachtete eine funktionierende Wirtschaft als essentiell. Seine Pläne, dies umzusetzen, waren jedoch oft nicht gut genug durchdacht, wodurch sich ein Effekt ergab, den er so nicht erwartet hatte.
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Chile Reiseberichte Südamerika

Reisebericht: Chile von Nord nach Süd und auf die Osterinsel

Verschiedene Regionen Chiles sollte ich auf meiner Inforeise kennen lernen. Das war nicht zu viel versprochen, die Gegensätze und die Vielfältigkeit, die sich in diesem langgestreckten Land verbinden, sind unglaublich. Somit hatte ich eine spannende Reise mit vielen neuen Eindrücken, von denen ich Euch erzählen möchte.

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Chile Rezepte

Rezept des chilenischen Hotdogs “Completo”

Der Hotdog ist in so gut wie allen Ländern dieser Welt bekannt. Doch handelt es sich dabei nicht überall um ein Brötchen gefüllt mit Wurst, Ketchup und Senf. In Chile gibt es eine unglaublich große Anzahl an verschiedenen Varianten dieses Fastfood-Klassikers, auf der bekanntesten befinden sich Tomaten und Avocado. Kaufen lassen sich diese so gut wie überall, da sie auch oft auf der Straße von fahrbaren Ständen angeboten werden. Und sie heißen nicht Hotdog, sondern “Completo”, ein Hinweis darauf, dass das Brötchen erst mit den vielen zusätzlichen Zutaten vollständig ist. Und sehr lecker! Aber schwer zu essen ohne zu kleckern ;-)…

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Chile Südamerika Tiere Lateinamerikas

Der Degu

Der „Degu“ oder auch „gewöhnlicher Degu“ ist in Chile beheimatet. Es handelt sich um eine Nagetierart. In Europa werden diese Tiere seit dem 20. Jahrhundert als Haustiere gehalten. Degus können eine Kopf-Rumpf-Länge von bis zu 17 cm erreichen. Dazu kommt noch mal ein 8-13 cm langer Schwanz. Degus können bis zu 300 g schwer werden, wobei die Männchen meist größer sind als die Weibchen. Ihr Fell ist an der Oberseite gelblich-braun gefärbt, die Unterseite und die Füße sind weißlich.

Das Verbreitungsgebiet der Degus liegt in den Westabhängen der Anden. Sie können in Höhen von bis zu 1200 m überleben. Ihr Lebensraum ist halbtrockenes Strauchland mit mediterranem Klima.

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Argentinien Chile Reiseziele Südamerika

Mapuche – „Menschen der Erde“

Llaguepulli Mapuche Frau (© Sernatur)

Weiter geht es mit unserer Reihe, in der wir indigene Kulturen aus Lateinamerika vorstellen. Heute sind die Mapuche an der Reihe.

Menschen der Erde“, so bezeichnen sich die Mapuche selbst, so wie viele andere indigene Völker auch. Mapu bedeutet Erde und Che so viel wie Mensch. Ihre Heimat ist in Chile und Argentinien.

Die Mapuche teilen sich in drei Volksgruppen auf. Picunche, Huiliche und die Pehuenche sind die bekanntesten und bilden die größte Gruppe.

Bei den vorkolonialen Mapuche handelte es sich um Halbnomaden, die nur in geringem Maße Land- und Viehwirtschaft betrieben. Ihr Gebiet erstreckte sich ursprünglich vom Rio Choapa im Norden bis zur Insel Chiloé.

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Allgemein Chile Südamerika

12.12.2015 – Cola de Mono – der weihnachtliche “Affenschwanz”

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Wie in den anderen Ländern Südamerikas, hat Weihnachten auch in Chile eine besondere Bedeutung, da der Großteil der Bevölkerung vom katholischen Glauben geprägt ist. Zur Weihnachtsdekoration gehört neben einem Christbaum, der meist in Form eines buntgeschmückter Plastikbaumes in den Wohnzimmern der Häuser steht, auch eine aufwendige Krippe, die das Christuskind in Mitten von Ochs und Eseleien darstellt. Auf den Straßen und in den Schaufenstern ist alles weihnachtlich dekoriert, Erwachsene und Kinder tragen festliche Kleidung bei 30° Grad im Hochsommer und nicht selten werden am Weihnachtstag selbst die letzten Geschenke gekauft.
Ist der letzte Stress überstanden, beginnt der gemütliche Teil des Weihnachtstages. Denn wie die meisten Menschen besuchen die Chilenen am Heiligen Abend die Mitternachtsmesse. Doch bevor es in die Mitternachtsmesse geht, gibt es ein festliches Weihnachtsmahl, das aus einer Vielzahl traditioneller Gerichte besteht. So gibt es als Süßspeise beispielsweise „Pan de Pascua“, ein Weihnachtsbrot, das unserem Christstollen ähnelt. Zu Trinken gibt es dazu zum Beispiel “Cola de Mono”, was übersetzt “Affenschwanz” heißt und aus Milch, Vanille, Zucker und Pisco hergestellt wird.
Doch wie kam das Getränk überhaupt zu diesem seltsamen Namen? Eine Geschichte zur Namengebung des Getränks besagt, dassim Jahr 1900 Pedro Montt die Präsidentschaftswahlen gegen Germán Riesco verlor und das nur aufgrund eines sehr geringen Vorsprungs. Dieser knappe Vorsprung wurde dann als “Cola de Montt” (Schwanz des Montt) bezeichnet. Riesco mischte zum Anstoßen auf seiner Siegesfeier ein Getränk aus Milch, Zucker, Weinbrand, Kaffee und Zimt und gab diesem den Namen “Cola de Montt”. Mit der Zeit wurde daraus dann allerdings “Cola de Mono” (Affenschwanz). Bis heute ist es der beliebteste Cocktail in Chile, besonders zur Weihnachtszeit.

Falls Sie jetzt Lust auf den Cola de Mono mit den weihnachtlichen Zutaten bekommen haben, dann probieren Sie ihn doch einfach mal selber aus! Es geht ganz einfach:

0,5 l Pisco (alternativ Wodka oder weißer Rum)
1,5 l Milch
1 Tasse starker Kaffee
2 Gewürznelken
1 Zimtstange
1 Vanilleschote
Zucker nach Belieben
1 Prise Muskat

Zunächst den Zucker, Vanille, Zimt und Nelken in die Milch einrühren und das
Ganze kurz aufkochen. Danach die Milch abkühlen lassen und den Kaffee
dazugeben. Alles noch mal rund fünf Minuten ziehen lassen und dann den Pisco
dazugeben. Mit einer Prise Muskat würzen. Anschließend die Zimtstange, die
Vanilleschote und die Nelken entfernen und servieren. Wer möchte, kann den
Cocktail auch mit Eis trinken. Bei Bedarf einfach nachsüßen. Salud!

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Chile Südamerika

08.12.2015 – A las Doce de la Noche – traditionelle Weihnachtsklänge aus Chile

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A las Doce de la Noche ist ein traditionelles Weihnachtslied aus Chile und gehört zu den “Villancicos de Navidad“, die die chilenischen Familien an Weihnachten singen.

 

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Allgemein Bolivien Chile Peru Südamerika

Aymara – ein Volk der Anden

Im Rahmen der Montagsorte haben wir Ihnen schon viele geheimnisvolle und wunderschöne Orte in Lateinamerika vorgestellt. Wir berichteten über das mit Rhythmen durchzogene Havanna, dem mystischen Machu Picchu und die gewaltigen Iguazu-Wasserfälle.
Doch wir haben selten über die Menschen des Kontinentes berichtet. Wir haben nicht oft die geheimnisvollen, indigenen Völker des Hochlandes oder des Amazonasgebietes in unseren Berichten erwähnt.