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Mexiko Mittelamerika

16.12.2015 – Eine kleine Geschichte zur „Piñata“

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Das Weihnachtfest steht vor der Tür, doch irgendwas fehlt. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine geliebte Person handelt oder um eine altehrwürdige Tradition, die man im Weihnachtsstress komplett vergessen hat. Ohne diese Personen oder Dinge ist das Weihnachtsfest schlichtweg nicht das, was es ist.
Auch auf unserer Suche nach den verschiedensten Weihnachtsbräuchen in Lateinamerika sind wir auf eine Tradition gestoßen, ohne die das Weihnachtfest in Mexiko nicht komplett ist.

Bei diesem besonderen Brauch handelt es sich um das Schlagen der Piñata, der schon zu Zeiten der Azteken existierte und bis heute noch existiert. Zu Zeiten der Azteken wurde das Gefäß, das in ähnlicher Form von dem Entdecker Marco Polo aus China nach Europa gebracht wurde, am Geburtstag des Kriegsgottes Huitzilopochtil an einem Pfosten aufgehängt. In dem Gefäß waren Gaben, die dem Gott durch das Zerschlagen durch menschliche Hand zu seinen Füßen fielen.

Wie sieht eine traditionelle Piñata überhaupt aus?

Traditionell handelt es sich bei der Piñata um ein rundes Gefäß mit sieben hornartigen Ausbeulungen. Diese Hörner sollen der Legende nach die sieben Todsünden darstellen: Hochmut, Geiz, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid und Faulheit. Heutzutage werden die Piñatas aber nicht mehr aus Ton hergestellt, sondern aus Pappmaché.
So schlagen die Menschen aus Mexiko jedes Jahr an Weihnachten eine Piñata, um das Böse, das das Gefäß verkörpern soll, zu zerschlagen und zunichte zu machen. So beginnt für die Bevölkerung Mexikos am Heiligen Abend eine Zeit ohne Böses. Mit verbundenen Augen, was den Glauben symbolisieren soll, wird mit einem Stock, der die Kraft symbolisiert, die Gott gibt, auf die Piñata eingeschlagen, bis sie aufbricht und die enthaltenen Süßigkeiten herabregnen.

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Dominikanische Republik Karibik

09.12.2015 – Die schneebedeckten Weihnachtsbäume in der Karibik

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Die Dominikanische Republik ist mit seinen kilometerlangen Stränden und den tropischen Temperaturen ein Urlaubsziel der Superlative. Selbst im Dezember, wenn es bei uns in Deutschland frostig kalt ist, kann man die Dominikanische Sonne genießen und Weihnachten unter Palmen feiern. Oder etwa doch nicht? Doch. Aber trotzdem werden Sie den ein oder anderen eingeschneiten Weihnachtsbaum sehen. Denn trotz der heißen Temperaturen gehören das Weihnachtsfest und Schnee für die Bevölkerung der Dominikanischen Republik einfach zusammen. Da ein Schneegestöber in der Karibik jedoch äußerst unwahrscheinlich ist, haben sich die Menschen etwas Besonderes überlegt: Sie sprühen einfach die Äste ihrer Christbäume mit weißer Farbe an, sodass es aussieht, als wäre der Baum eingeschneit. Anschließend schmücken die Menschen ihre Weihnachtsbäume dann noch mit farbenfrohen Papiersternen und Girlanden und fertig ist Weihnachtszauber nach karibischer Art. Wenn Sie nun Gefallen an diesem außergewöhnlichen Baumschmuck haben und einen Baum haben wollen, der beim Christbaumloben auf jeden Fall ins Auge sticht, dann brauchen sie folgende Materialien:

  •  Einen Weihnachtsbaum
  • Weiße Farbe ( bevorzugt Sprayfarbe)
  • Bunte Papiersterne
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Karibik Kuba Länderinformationen

Geheimtipp: Havanna

Dass sich das karibische Juwel Kuba mit seinen unvergleichlichen Charme in letzter Zeit zu einem der beliebtesten Traumziele überhaupt entwickelt hat, ist nicht unbekannt. Doch was genau macht diese Insel so einzigartig? Was ist der Grund dafür, dass so viele Menschen nach Kuba reisen möchten?
In unseren heutigen Artikel möchten wir Ihnen genau diese Fragen beantworten und versuchen, Ihnen den Zauber Kubas und vor allem Havannas ein Stück weit in Ihre eigenen vier Wände zu bringen.

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Allgemein Guyana Südamerika Suriname

Das Volk der Arawak

Heute ist es wieder soweit: Wir wollen Ihnen ein weiteres indigenes Volk aus Lateinamerika vorstellen. Im Rahmen dessen haben wir uns für das Volk der Arawak, das an der Nordküste Südamerikas beheimatet ist, entschieden.

Das Besondere der Arawak-Indianer, die auch Aruak oder Arawaken genannt werden, ist vor allem, dass alle Stämme dieses indigenen Volkes eine einheitliche Sprache sprechen und auch kulturelle Übereinstimmungen besitzen. So kommt es, dass ca. 700 Menschen in Suriname und 1.500 Menschen in Guyana arawakisch sprechen. Und zusätzlich ca. 130.000 Menschen der Atlantikküste von Honduras, Guatemala und Belize Garifuna sprechen, was eine Vermischung der inselkaribisch und arawakisch Sprachen ist.

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Allgemein Faszinierende Orte Peru Südamerika

Chachapoya – Die Heimat der Wolkenmenschen

Chachapoya, auch San Juan de la Frontera de los Chachapoyas, ist die Hauptstadt der Region Amazonas und ein Geheimtipp für alle Geschichtsinteressierten und Hobbyforscher. Denn die Stadt im Norden Perus, die im Jahre 1538 gegründet wurde und das Zentrum der Kolonialherren in Nordostperu war, bietet eine bewundernswerte Bannbreite an Überresten vergangener Zeiten.

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Faszinierende Orte Peru Südamerika

Chiclayo in Peru

Peru? Die ersten Assoziationen sind sicherlich Machu Picchu, der Inkapfad und Cusco. Doch weit ab von den touristischen Hochburgen, im Norden Perus, befindet sich die kleine Stadt Chiclayo, die ebenfalls einiges zu bieten hat.

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Chile Faszinierende Orte

Pucón im Süden Chiles

Vulkan Villarica (© Visit.Chile)
Vulkan Villarica (© Sernatur)

Pucón ist eine kleine Stadt im Süden Chiles. Trotz ihrer geringen Größe (15.000 Einwohner) hat die Stadt einiges zu bieten: Sie befindet sich am Südufer des tiefblauen Lago Villarica. Der See erstreckt sich über eine Fläche von 176km² und ist an einigen Stellen bis zu 165 m tief. Er bietet zahlreichen Tieren und Fischen einen Lebensraum und ist Teil des Nationalparks Villarica.
Neben dem See ist auch der Vulkan Villarica eine Attraktion der Gegend. Mit seinen 2840m ragt er weit in den Himmel hinaus und so bietet sich vom See aus ein spektakuläres Panorama. Für Wanderbegeisterte ist es ebenfalls möglich den Vulkan zu erklimmen. Er ist aktiv und brach zum letzten Mal im März dieses Jahres aus. Deshalb ist die Erklimmung des Villarica nur unter Führung von einheimischen Bergsteigern gestattet. Auf diesen Wanderungen gelangt man bis zum Rand des Kraters und kann einen Blick in die Tiefe wagen.

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Faszinierende Orte Mexiko Mittelamerika

Taxco in Mexiko

Taxco, oder auch „Taxco de Alarcón“ ist eine kleine Stadt im südlichen Teil Mexikos. Es gibt drei gute Gründe, die Stadt auf einer Reise durch Mexiko zu besuchen: Mendoza, Santa Prisca und „la Plata“; doch dazu später mehr.
50.000 Menschen wohnen hier im Norden des Bundesstaates Guerrero, in der Sierra Madre del Sur. Bei letzterer handelt es sich um einen Gebirgszug, der sich über 1000 km erstreckt. Er bietet zahlreichen Tieren und Pflanzen Schutz und ist für seine Artenvielfalt bekannt.

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Faszinierende Orte Venezuela

Nationalpark Morrocoy

Der Morrocoy Nationalpark im Nordosten von Venezuela wurde im Jahr 1974 gegründet und ist seitdem Schutzgebiet für hunderte von Vogelarten, Meerestiere und seltene Pflanzenarten. Er zeichnet sich neben den zahlreichen unbewohnten Eilanden, Korallenriffen und Lagunen besonders durch ein Labyrinth von Kanälen aus, die sich durch verschlungene Mangrovenwälder winden. Der Morrocoy Nationalpark zieht sich über eine Fläche von 320 km². Er bietet tausenden von Tieren einen Lebensraum. Dazu zählen z.B. der Fischadler, Flamingos, Pelikane und der rote Ibis.

Meeresbewohner

Neben diesen Vogelarten sind auch Meeresreptilien im Park beheimatet. Dazu gehören die verschiedensten Schildkrötenarten wie die grüne Meeresschildkröte, die Karettschildkröte, die gehörnte Schildkröte sowie der Küsten Alligator, die alle im roten Buch der gefährdeten Arten gelistet sind. Außerdem kann man Delphine und Wale im Park antreffen. Zu den Landsäugetiere, die sich vor allem auf dem Chichiriviche Berg befinden, zählen Spießhirsche, Ameisenbären, Brüllaffen, Faultiere, Beutelratten, PACA, und Pekari.

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Faszinierende Orte Panama

Perleninseln – Islas de las Perlas

Was könnte es Schöneres geben, als alleine, mit Freunden oder dem Partner zwischen tausend kleinen Inseln herumzufahren, das türkisblaue Meer und die weißen Strände zu genießen? Eigentlich gar nichts!