Der kleine Ort Fortuna de San Carlos ist erst kürzlich zu einem sehr beliebten Reiseziel geworden. Die Stadt liegt in der Provinz von Alajuela, in Costa Rica und wird hauptsächlich als schöner Ausgangsort, von dem man schnell viele schöne Exkursionen unternehmen kann, genutzt. Die Stadt liegt zu Füßen des Vulkans Arenal, der sich zu einem beliebten Touristenziel entwickelt hat. Er ist der aktivste Vulkan
Die schöne Kolonialstadt Cuenca ist die drittgrößte Stadt Ecuadors und befindet sich inmitten der atemberaubenden Anden auf einer Höhe von bis zu 2.600 Metern. Sie ist die Hauptstadt der Provinz Azuay und ihre Altstadt wurde im Jahr 1999 zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt.
Die Stadt ist sehr facettenreich und hat einiges zu bieten. Auf dem bedeutenden Platz, der Plaza Abdón Calderón, kann man unter anderem eine sehr alte Kathedrale besichtigen, deren Bau bereits Mitte des 16. Jahrhunderts begonnen hatte. In dieser sogenannten Catedral Vieja befindet sich die älteste Orgel Ecuadors.
Generationen von Traditionen
Cuenca ist bekannt für eine traditionelle Handwerkskunst, die von indigenen und kolonialen Einflüssen geprägt ist. Noch heute werden die gleichen Methoden wie vor vielen Jahren angewendet, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Besonders sehenswert ist die Keramikmanufaktur Encalada oder das traditionsreiche Stadtviertel El Vado.
Von Cuenca aus kann man gut mehrere Überreste ehemaliger Inkastätten erreichen. Die Ruinen von Ingapirca zählen als bedeutendste Inka-Fundstätte Ecuadors und sind ein absolutes Highlight. Die Ausgrabungsstätte befindet sich nur 80 Kilometer nördlich von Cuenca entfernt und ragt aus einem 3.100 Meter hohen Felsvorsprung hervor. Besonders beeindruckend ist der elliptisch geformte Sonnentempel, aus dessen Mitte ein großer Vulkanbrocken empor ragt. Anders als vermutet, waren die Inkas nicht die ersten Bewohner dieses Ortes. Es stellte sich heraus, dass er zuvor für die Ureinwohner Kañari bereits eine heilige Stätte darstellte.
Vor dem Kolonialismus
Auch die Stadt Cuenca war damals sowohl für die Kañari-Indianer als auch für die Inka ein wichtiger Ort des Geschehens. Die Stadt wurde Tomebamba genannt und diente den Kañari bis zur Eroberung durch die Inka-Armee als Ortschaft. Noch heute finden sich an vielen Orten die Überreste der ehemaligen Stadt.
Um die schöne Kolonialstadt Cuenca selber kennen zu lernen und sich auf die Suche nach den Spuren der Inkas und der Kañari-Indianer zu begeben, stöbern Sie einfach ein bisschen durch unsere Reisen: Von Galápagos nach Machu Picchu und Große Ecuador-Rundreise
Die Isla Taboga ist eine Insel in Panama. Sie liegt knapp vor der Pazifikküste, nahe Panama-Stadt, daher ist sie ein beliebtes Wochenendziel für die einheimische Bevölkerung. Die Insel ist cirka 11 km² groß. Bewohnt ist jedoch nur ein kleiner Teil der Insel, da der Rest militärisches Sperrgebiet ist. Die Isla Taboga ist ein idealer Ort, um dem hektischen Treiben der Großstadt zu entfliehen und sich zu entspannen. Allein die einstündige Bootstour von Panamas Hauptstadt hierher lohnt sich schon. Sie eröffnet einen tollen Ausblick auf die Skyline von Panama City und die Puente de las Americas.
Südamerika ist ein Traumkontinent – geheimnisvoll und voller Bräuche. Immer mehr Menschen entscheiden sich, in Südamerika zu heiraten. Deswegen haben wir uns die verschiedenen Bräuche mal näher angeschaut, um unser Wissen mit Ihnen zu teilen. Lassen Sie sich von den unterschiedlichen Bräuchen aus Brasilien, Kolumbien und Peru begeistern. Schließlich ist es interessant zu wissen, welche Hochzeitskleider in Südamerika getragen werden und was auf den Tisch kommt.
Für einen Sprachurlaub in Lateinamerika gibt es viele gute Gründe: Wo sonst kann man am selben Tag top-motiviert Spanisch lernen, in der Karibik Wassersport betreiben, an blendend weißen Sandstränden relaxen, atemberaubende Azteken-Tempel bestaunen, die exotische Flora und Fauna des Regenwaldes entdecken und sich auf Wunsch außerdem in ökologischen und sozialen Projekten engagieren?
Torres del Paine (Mit freundlicher Genehmigung unseres Kunden H.M.)
Spanisch ist mit 500 Millionen Sprechern nach Mandarin und Englisch die meistgesprochene Sprache der Welt und die Muttersprache von ca. 350 Millionen Menschen in 21 Ländern. Tendenz steigend. So befinden sich auch die lateinamerikanischen Länder in einem starken Wirtschaftswachstum und werden zu wichtigen globalen Handelspartnern. Damit steigt natürlich auch in Deutschland im privaten sowie beruflichen Leben die Nachfrage und das Interesse an der Sprache und an spanischsprechenden Menschen. Zahlreiche überlaufene VHS-Kurse, die am Abend einen Fremdsprachenkurs anbieten, sind meist nur von geringem Erfolg. Die besseren Ergebnisse erbringt ein Sprachkurs beispielsweise bei don Quijote in einem spanischsprachigen Land. Hier reist man für einige Wochen nach Spanien oder Lateinamerika, um von und mit Muttersprachlern Spanisch zu lernen. Denn eine Sprache ist mehr als nur Grammatik und Vokabeln, vielmehr geht es darum Land, Kultur und die Menschen kennen zu lernen, um dann die Sprache auch besser verstehen zu können. Mit einem Sprachkurs im Ausland hat man die Gelegenheit am Alltagsleben teilzunehmen und durch das tägliche Sprechen, Lesen und Zuhören, die Denkart und Gewohnheiten der Einheimischen kennen zu lernen. Besonders in Lateinamerika unterscheiden sich diese sehr, sodass ein Einblick für uns Europäer sicher spannend und aufregend ist. Hier bietet don Quijote 24 Städte in 11 Ländern an jeweils mit Unterkunft in einer Gastfamilie, die sich alle in der Nähe von Geschäften, öffentlichen Verkehrsmitteln, Restaurants und anderen wichtigen Punkten befinden.
Salvador de Bahia ist mit rund 2,5 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt Brasiliens und eine Reise wert. Angeblich wurden hier einst die ersten Sambaschritte getanzt und der berühmte Kampftanz Capoeira erfunden. Überall ertönt Musik und verbreitet eine lockere und entspannte Atmosphäre. Mit den überwiegend traumhaften Wetterbedingungen, lebensfrohen Menschen und exotischen Tieren und Pflanzen verzaubert die Stadt die Touristen. Endlos lange Palmstrände bieten ein Paradies für Wassersportler und Strandfreunde. Die Stadt liegt mitten auf einer Bergkette und teilt sich in eine Ober- und eine Unterstadt. Diese werden mit einem großen Aufzug und mehreren Buslinien verbunden. Der obere Teil der Altstadt, rund um den sogenannten Pelourinho gilt seit 1985 als UNESCO-Weltkulturerbe. Die damals so gefährliche Stadt mit ihren verwahrlosten Häusern und Gebäuden, die eher gemieden wurde, ist heute nicht wiederzuerkennen. Sie ist sehr modern und gilt als angesehenes Viertel, in dem man sich unbesorgt frei bewegen kann.
Boquete (Mit freundlicher Genehmigung von Mario Wynands)
Das kleine Städtchen Boquete liegt in der Provinz Chiriquí und ist circa 500 Kilometer von der Hauptstadt Panamas entfernt. Der Ort liegt nahe an der Grenze zu Costa Rica im Gebirge und ist ein beliebter Ausflugsort der Einheimischen. Der Name der Stadt kommt ursprünglich von den Ureinwohnern. „Bajareque“, wie die Stadt genannt wurde, heißt feiner Nieselregen, denn fast jeden Abend fällt hier ein wenig Regen, der die aufgeheizte Luft des Tages wieder ein wenig abkühlt.
Sie gilt als die größte und bedeutendste archäologische Stätte Mexikos, die geheimnisvolle Ruinenstadt von Teotihuacán – und das, obwohl man bisher erst ein Zehntel ihrer ursprünglichen Grundfläche freigelegt hat. Sie war einst die mächtigste Metropole Mittelamerikas, dennoch weiß man bis heute so gut wie nichts über die Menschen, die hier lebten. Unklar ist auch, warum deren Kultur im 8. Jahrhundert unterging, da schriftliche Zeugnisse nicht überliefert worden sind.
Verbreitung des Glaubens durch Predigt, Vollbringung karitativer Werke, Seelenführung und Schultätigkeit – so lautete der Auftrag, den Pabst Paul III. 1540 dem Jesuitenorden mit auf den Weg gab. Die Patres, die ihr Ideal von einer frommen, anspruchslosen Gemeinschaft ohne Privatbesitz des einzelnen verwirklichen wollten, sahen es als Herausforderung, dass ihnen 1588 die Ansiedlung in der Region Guairá in Paraguaygestattet und 1609 von Spanien das Recht zur Christianisierung der Guaraní-Indianer im gesamten Río-de-la-Plata-Becken verliehen wurde.