Weihnachten ist auch in Südamerika das wichtigste Familienfest des Jahres. Das Festtagsessen findet in den meisten Ländern am Abend des 24. Dezember statt. Während in Deutschland eher die Weihnachtsgans das traditionelle Festmahl ist, gibt es in vielen Familien in Südamerika die Weihnachtspute.
Nach dem Kirchenbesuch warten alle Familienmitglieder sehnsüchtig darauf, dass der Truthahn endlich fertig ist. Meistens gibt es die Geschenke erst nach einem ausgiebigen Essen gegen Mitternacht. Falls auch bei Ihnen jedes Weihnachten die Gans auf dem Tisch steht und Sie mal etwas Neues versuchen wollen, haben wir hier das Rezept für die leckere Weihnachtspute:
In “Mein erfundenes Land” entführt uns Isabel Allende, 1942 geboren, in ihre Vergangenheit und nach Chile, in das langgestreckte Land am Rand der Welt, in dem sie aufwuchs und das sie unter Pinochets Militärdiktatur verlassen musste. Chile ist das Land ihrer Sehnsucht […]. Ihre früheste Erinnerung an Chile ist die an ein Haus, das sie nie gesehen hat: das “große Eckhaus”, in dem ihre Mutter geboren wurde und von dem ihr Großvater so oft erzählte, dass ihr ist, als hätte sie darin gelebt. Es spielt die Hauptrolle in ihrem Roman “Das Geisterhaus”. Und es begegnet uns wieder zu Beginn dieses Erinnerungsbuches, das uns mit leichter Hand mitten hineinführt in die Welt der großen Geschichtenerzählerin.
Ähnlichkeiten
Die unvergesslichen Gestalten aus Isabel Allendes erstem Roman kehren aus der Literatur ins Leben zurück. Denn die fiktive Sippe der Truebas »gleicht in alarmierender Weise der Familie meiner Mutter: Solche Figuren hätte ich nicht erfinden können. Was ja auch nicht nötig war, denn wer eine Familie wie die meine hat, der braucht keine Phantasie.« Doch wer ein Schicksal wie das ihre hat, dem wird das Heimweh zum vertrauten Begleiter, und so erzählt sie von ihrem Land, das sie liebt und vermisst, dem sie sich dennoch nie ganz zugehörig fühlen konnte, schon vor dem Militärputsch am 11. September 1973, der sie schließlich ins Exil trieb. Vor der Kulisse der grandiosen Landschaften am Ende der Welt erzählt sie vom Stolz, von der Großzügigkeit und Borniertheit ihrer Landsleute, von aufgeplusterten Machos und unermüdlichen Frauen – kurz, von dem, was ihr Heimatland für sie liebenswert und unerträglich macht, von seiner gewaltsamen Geschichte und auch davon, was es heißt, als eine waschechte Hispanic in den USA ein neues Zuhause zu finden. Ein Zuhause, das auf keiner Landkarte verzeichnet ist, denn: »Ich kann fast überall leben und schreiben. Jedes Buch trägt etwas bei zu diesem ›Ort in meinem Kopf‹, wie meine Enkel ihn nennen. In der langsamen Übung des Schreibens habe ich mit meinen Dämonen und Obsessionen gerungen, habe die Winkel der Erinnerung erforscht, Geschichten und Gestalten dem Vergessen entrissen, mir anderer Leute Leben gestohlen, und aus all diesen Rohstoffen habe ich einen Ort gebaut, den ich meine Heimat nenne. Dort komme ich her.« (Klappentext)
Regenbogen über den Iguazu-Wasserfällen auf der brasilianischen Seite
Brasilien bietet Reisenden viele Highlights– von atemberaubenden Stränden und pulsierenden Metropolen bis hin zu Wasserfällen, Dschungel und faszinierenden Pflanzen- und Tierwelten. Im Kontrast dazu steht die Armut, die in vielen Teilen des Landes trotz aufstrebender Wirtschaft herrscht, und die an vielen Stellen sichtbar ist.
Der südamerikanische Kontinent ist für seine besonderen Sehenswürdigkeiten, seine außergewöhnlichen Naturerscheinungen sowie eine Vielzahl an Traditionen bekannt. Südamerika möchte die Natur schützen und erhalten, indem ungewöhnliche Hotels und Unterkünfte aus nachhaltigem Material gebaut werden. Sie denken, Sie hätten bereits allerlei ungewöhnliche Unterkünfte erlebt? Dieser Artikel wird Sie vom Gegenteil überzeugen und Ihnen die 3 spektakulärsten Hotels in Südamerika präsentieren, die Ihre Reiselust auf Unbekanntes wecken werden.
Südamerika feiert das Oktoberfest. Ob in Brasilien, Argentinien oder Venezuela: “O’zapft is” heißt es in diesen Tagen nicht nur in München. In Südamerika leben viele Nachkommen deutscher Einwanderer. Die Kolonisten gründeten Städte, die noch heute eine deutsche Handschrift erkennen lassen. Besonders in Zeiten des Oktoberfestes besinnen sich die Bewohner ihrer deutschen Vergangenheit. In verschiedenen südamerikanischen Städten feiern die Menschen auch dieses Jahr wieder das Oktoberfest. Wir stellen Ihnen die bekanntesten Nachahmungen vor.
Haben Sie Lust, Spanisch zu lernen? Wie wäre es mit einem Land, in dem die Sonne täglich zwölf Stunden scheint und Sie am selben Tag von einem schneebedeckten Berg ans Meer und in den Dschungel reisen können? Ecuador hat nicht nur eine atemberaubende Landschaft zu bieten, sondern auch Einwohner, die mit ihrer freundlichen und offenen Art immer gern beim Spanischlernen behilflich sind.
Das Schönste an Ecuador sind seine Bewohner. Ob in Montañita am Strand, wo der fesche Pablo cool mit seinem Surfboard von den tollen Wellen schwärmt, oder der seriöse José in Quito, der von der Geschichte der Inkas berichtet. In Ecuador erwartet Sie eine bunte Mischung von Bewohnern mit indigener Abstammung, europäischen und afrikanischen Wurzeln. In Otavalo können Sie die indigenen Einwohner des Landes treffen, die es mit viel Fleiß und Handelsgeschick geschafft haben, vieles ihrer Kultur trotz des spanischen Einflusses aufrechtzuerhalten. Und in Cuenca mischen sich indigene Frauen mit kunterbunten Trachten unter das Getümmel der katholisch geprägten Stadt und organisieren aufwendige Festzüge wie den „Pase del Niño“ zu Weihnachten. Bei einem Sprachaufenthalt in Ecuador lernen Sie die Bevölkerung, aber auch die überragende Vielfalt der Landschaft kennen. Innerhalb von wenigen Stunden kann man aus den Anden an die Küste oder in den Dschungel fahren und eine völlig andere Klimazone mit überragender Flora und Fauna vorfinden. Die typischsten Städte für einen Spanisch Sprachkurs liegen jedoch in den Bergen.
Es gibt einige Persönlichkeiten Lateinamerikas, deren Namen hat praktisch jeder schon mal gehört. Aber dennoch weiß man oft gar nicht so viel über sie. Wir stellen Ihnen in loser Reihenfolge immer mal wieder eine solche Persönlichkeit vor. Los geht es mit einem Politiker:
Salvador Guillermo Allende Gossens (*26. Juni 1908 in Valparaíso,† 11. September 1973 in Santiago de Chile), kurz genannt Salvador Allende, war von 1970 bis 1973 Präsident von Chile. Er wurde vor allem dadurch bekannt, dass er versucht hat, eine sozialistische Gesellschaft in seinem Land zu erschaffen – durch Demokratie. Bis zu seinem Tod kämpfte er für einen gerechteren Staat und erachtete eine funktionierende Wirtschaft als essentiell. Seine Pläne, dies umzusetzen, waren jedoch oft nicht gut genug durchdacht, wodurch sich ein Effekt ergab, den er so nicht erwartet hatte.
Die Tagschläfer (Nyctibius) gehören zu einer Vogelgattung, die ihr Zuhause in den Wäldern und offenen Waldgebieten in Mittel- und Südamerika und auf den Antillen gefunden haben. Sie haben eine neotropische Verbreitung von Mexiko bis Argentinien, mit der größten Vielfalt im Amazonasbecken. Sie werden in jedem mittel- und südamerikanischen Land außer Chile gefunden, kommen aber auch auf drei Karibischen Inseln vor: Jamaika, Hispaniola und Tobago.