Isabel Allende ist eine Bestsellerautorin und Journalistin und wurde am 2. August 1942 in Lima in Peru geboren. Aufgewachsen ist sie aber hauptsächlich in Chile. Von ihren Werken, übersetzt in mehr als 35 verschiedene Sprachen, wurden mehr als 70 Millionen Exemplare verkauft. Allende ist die am meisten in spanischer Sprache gelesen Schriftstellerin der Welt.
Zur Zeit ihrer Geburt war der Vater von Isabel, Tomás Allende, Diplomat in Lima, deswegen lebte die Familie in Peru. Allerdings trennten sich die Eltern kurze Zeit später und die Mutter kehrte mit Isabel und ihren Geschistern nach Santiago de Chile zurück, wo sie vom Jahr 1946 bis 1953 lebten. Als sie elf Jahre alt war, heiratete ihre Mutter, Francisca Llona Barros, als zweiten Mann – auch Diplomat – Ramón Huidobro.
Chile ist ein Land der Kontraste und verblüffender Schönheit. Es ist ein Land mit spezifischer, langgestreckter Form, mit unterschiedlicher Geographie, unübertroffenen klimatischen Bedingungen und einer Erde, die für die Herstellung einer breiten Palette von Qualitäts-Lebensmitteln geeignet ist. Das fruchtbare Zentraltal ist das Zentrum der chilenischen Landwirtschaft. Es ist für seine Meeresfrüchte, gegrilltes Fleisch, Eintöpfe, Mais, Bohnen, Kartoffeln und hervorragende Weine bekannt. Auch exotische Früchte fehlen nicht: Die Chirimoya Frucht ist eine Standard-Zutat in vielen Rezepten und die chilenische Lucuma Frucht, die in den Anden gezüchtet wird, wird für die Herstellung von Gelatine, aber auch Süßspeisen in der chilenischen Küche verwendet.
In Lateinamerika gibt es eine Vielzahl indigener Völker, die auch heute noch ihre Tradtitionen ausleben und die indigene Lebensweise fortführen. Die einzelnen Stämme haben sich den natürlichen Umgang mit der Natur bewahrt und achten und schätzen Mutter Erde als ein kostbares Gut. In diesem Artikel wollen wir Ihnen die Guarani vorstellen, die vorallem in Paraguay und den angrenzenden Ländern leben und die Yanomamis, die im Amazonasgebiet beheimatet sind.
Wüste? Nichts als Sand, Trockenheit und Hitze… – Das ist die typische Vorstellung. Doch eine Wüste hat noch viel mehr zu bieten als das. Deshalb möchten wir Ihnen die vielseitigen Wüsten Lateinamerikas vorstellen. Allgemein wird ein Gebiet, bei dem die Vegetation weniger als 5% der Oberfläche bedeckt, aufgrund von fehlender Wärme, Überweidung oder Wassermangel, als Wüste bezeichnet.
Stell Dir folgendes vor: Ein Film lässt Dich innehalten, Du beginnst nachzudenken – und plötzlich möchtest Du diesen Ort besuchen, die Geschichte vor Ort spüren, verstehen und erleben. Gute Reisen bieten nicht nur schöne Landschaften, sondern auch Beschäftigung mit der Geschichte und Kultur des Landes. Genau hier setzen zwei besondere Filme an – sie eröffnen Dir einen Zugang zu Geschichten und Orten in Lateinamerika, die weit jenseits des klassischen Reisens liegen.
Chile ist pure Vielfalt. Das liegt alleine schon an seiner Länge, die verschiedenste Klima- und Landschaftszonen vereinigt. Das folgende Video bietet in sechs Minuten einen ersten Überblick über das Land.
Zur Reisevorbereitung lesen die meisten Menschen mindestens einen Reiseführer. Um in das Reiseland „einzutauchen“ sind aber auch Reiseberichte und Romane eine tolle Alternative. Meistens viel leichter zu lesen, vermitteln sie eher die Atmosphäre des Landes, die Kultur und Besonderheiten.
In “Mein erfundenes Land” entführt uns Isabel Allende, 1942 geboren, in ihre Vergangenheit und nach Chile, in das langgestreckte Land am Rand der Welt, in dem sie aufwuchs und das sie unter Pinochets Militärdiktatur verlassen musste. Chile ist das Land ihrer Sehnsucht […]. Ihre früheste Erinnerung an Chile ist die an ein Haus, das sie nie gesehen hat: das “große Eckhaus”, in dem ihre Mutter geboren wurde und von dem ihr Großvater so oft erzählte, dass ihr ist, als hätte sie darin gelebt. Es spielt die Hauptrolle in ihrem Roman “Das Geisterhaus”. Und es begegnet uns wieder zu Beginn dieses Erinnerungsbuches, das uns mit leichter Hand mitten hineinführt in die Welt der großen Geschichtenerzählerin.
Ähnlichkeiten
Die unvergesslichen Gestalten aus Isabel Allendes erstem Roman kehren aus der Literatur ins Leben zurück. Denn die fiktive Sippe der Truebas »gleicht in alarmierender Weise der Familie meiner Mutter: Solche Figuren hätte ich nicht erfinden können. Was ja auch nicht nötig war, denn wer eine Familie wie die meine hat, der braucht keine Phantasie.« Doch wer ein Schicksal wie das ihre hat, dem wird das Heimweh zum vertrauten Begleiter, und so erzählt sie von ihrem Land, das sie liebt und vermisst, dem sie sich dennoch nie ganz zugehörig fühlen konnte, schon vor dem Militärputsch am 11. September 1973, der sie schließlich ins Exil trieb. Vor der Kulisse der grandiosen Landschaften am Ende der Welt erzählt sie vom Stolz, von der Großzügigkeit und Borniertheit ihrer Landsleute, von aufgeplusterten Machos und unermüdlichen Frauen – kurz, von dem, was ihr Heimatland für sie liebenswert und unerträglich macht, von seiner gewaltsamen Geschichte und auch davon, was es heißt, als eine waschechte Hispanic in den USA ein neues Zuhause zu finden. Ein Zuhause, das auf keiner Landkarte verzeichnet ist, denn: »Ich kann fast überall leben und schreiben. Jedes Buch trägt etwas bei zu diesem ›Ort in meinem Kopf‹, wie meine Enkel ihn nennen. In der langsamen Übung des Schreibens habe ich mit meinen Dämonen und Obsessionen gerungen, habe die Winkel der Erinnerung erforscht, Geschichten und Gestalten dem Vergessen entrissen, mir anderer Leute Leben gestohlen, und aus all diesen Rohstoffen habe ich einen Ort gebaut, den ich meine Heimat nenne. Dort komme ich her.« (Klappentext)
Der südamerikanische Kontinent ist für seine besonderen Sehenswürdigkeiten, seine außergewöhnlichen Naturerscheinungen sowie eine Vielzahl an Traditionen bekannt. Südamerika möchte die Natur schützen und erhalten, indem ungewöhnliche Hotels und Unterkünfte aus nachhaltigem Material gebaut werden. Sie denken, Sie hätten bereits allerlei ungewöhnliche Unterkünfte erlebt? Dieser Artikel wird Sie vom Gegenteil überzeugen und Ihnen die 3 spektakulärsten Hotels in Südamerika präsentieren, die Ihre Reiselust auf Unbekanntes wecken werden.
Mote con huesillo ist ein chilenisches Nationalgetränk. Die Einheimischen trinken dieses Getränk immer zwischendurch, deswegen findet man es auch an jedem Kiosk am Straßenrand.