Es gibt einige Persönlichkeiten Lateinamerikas, deren Namen hat praktisch jeder schon mal gehört. Aber dennoch weiß man oft gar nicht so viel über sie. Wir stellen Ihnen in loser Reihenfolge immer mal wieder eine solche Persönlichkeit vor. Los geht es mit einem Politiker:
Kategorie: Chile
Verschiedene Regionen Chiles sollte ich auf meiner letzten Inforeise kennen lernen. Das war nicht zu viel versprochen, die Gegensätze und die Vielfältigkeit, die sich in diesem langgestreckten Land verbinden, sind unglaublich.
Der Hotdog ist in so gut wie allen Ländern dieser Welt bekannt. Doch handelt es sich dabei nicht überall um ein Brötchen gefüllt mit Wurst, Ketchup und Senf. In Chile gibt es eine unglaublich große Anzahl an verschiedenen Varianten dieses Fastfood-Klassikers, auf der bekanntesten befinden sich Tomaten und Avocado. Kaufen lassen sich diese so gut wie überall, da sie auch oft auf der Straße von fahrbaren Ständen angeboten werden. Und sie heißen nicht Hotdog, sondern “Completo”, ein Hinweis darauf, dass das Brötchen erst mit den vielen zusätzlichen Zutaten vollständig ist. Und sehr lecker! Aber schwer zu essen ohne zu kleckern ;-)…
Der Degu
Der „Degu“ oder auch „gewöhnlicher Degu“ ist in Chile beheimatet. Es handelt sich um eine Nagetierart. In Europa werden diese Tiere seit dem 20. Jahrhundert als Haustiere gehalten. Degus können eine Kopf-Rumpf-Länge von bis zu 17 cm erreichen. Dazu kommt noch mal ein 8-13 cm langer Schwanz. Degus können bis zu 300 g schwer werden, wobei die Männchen meist größer sind als die Weibchen. Ihr Fell ist an der Oberseite gelblich-braun gefärbt, die Unterseite und die Füße sind weißlich.
Das Verbreitungsgebiet der Degus liegt in den Westabhängen der Anden. Sie können in Höhen von bis zu 1200 m überleben. Ihr Lebensraum ist halbtrockenes Strauchland mit mediterranem Klima.
Seit kurzem hat das Südamerika Reiseportal eine neue Reise der besonderen Art im Angebot. Es handelt sich hierbei um eine Mietwagenreise, bei der Sie und die anderen Teilnehmer gleichzeitig von einer fachkundigen Reiseleitung begleitet werden. In diesem Artikel geht es um die Vorteile einer solchen geführten Mietwagenreise Reise und wir werfen einen kurzen Blick auf die wunderschöne Route durch Patagonien.

Weiter geht es mit unserer Reihe, in der wir indigene Kulturen aus Lateinamerika vorstellen. Heute sind die Mapuche an der Reihe.
„Menschen der Erde“, so bezeichnen sich die Mapuche selbst, so wie viele andere indigene Völker auch. Mapu bedeutet Erde und Che so viel wie Mensch. Ihre Heimat ist in Chile und Argentinien.
Die Mapuche teilen sich in drei Volksgruppen auf. Picunche, Huiliche und die Pehuenche sind die bekanntesten und bilden die größte Gruppe.
Bei den vorkolonialen Mapuche handelte es sich um Halbnomaden, die nur in geringem Maße Land- und Viehwirtschaft betrieben. Ihr Gebiet erstreckte sich ursprünglich vom Rio Choapa im Norden bis zur Insel Chiloé.

Wie in den anderen Ländern Südamerikas, hat Weihnachten auch in Chile eine besondere Bedeutung, da der Großteil der Bevölkerung vom katholischen Glauben geprägt ist. Zur Weihnachtsdekoration gehört neben einem Christbaum, der meist in Form eines buntgeschmückter Plastikbaumes in den Wohnzimmern der Häuser steht, auch eine aufwendige Krippe, die das Christuskind in Mitten von Ochs und Eseleien darstellt. Auf den Straßen und in den Schaufenstern ist alles weihnachtlich dekoriert, Erwachsene und Kinder tragen festliche Kleidung bei 30° Grad im Hochsommer und nicht selten werden am Weihnachtstag selbst die letzten Geschenke gekauft.
Ist der letzte Stress überstanden, beginnt der gemütliche Teil des Weihnachtstages. Denn wie die meisten Menschen besuchen die Chilenen am Heiligen Abend die Mitternachtsmesse. Doch bevor es in die Mitternachtsmesse geht, gibt es ein festliches Weihnachtsmahl, das aus einer Vielzahl traditioneller Gerichte besteht. So gibt es als Süßspeise beispielsweise „Pan de Pascua“, ein Weihnachtsbrot, das unserem Christstollen ähnelt. Zu Trinken gibt es dazu zum Beispiel “Cola de Mono”, was übersetzt “Affenschwanz” heißt und aus Milch, Vanille, Zucker und Pisco hergestellt wird.
Doch wie kam das Getränk überhaupt zu diesem seltsamen Namen? Eine Geschichte zur Namengebung des Getränks besagt, dassim Jahr 1900 Pedro Montt die Präsidentschaftswahlen gegen Germán Riesco verlor und das nur aufgrund eines sehr geringen Vorsprungs. Dieser knappe Vorsprung wurde dann als “Cola de Montt” (Schwanz des Montt) bezeichnet. Riesco mischte zum Anstoßen auf seiner Siegesfeier ein Getränk aus Milch, Zucker, Weinbrand, Kaffee und Zimt und gab diesem den Namen “Cola de Montt”. Mit der Zeit wurde daraus dann allerdings “Cola de Mono” (Affenschwanz). Bis heute ist es der beliebteste Cocktail in Chile, besonders zur Weihnachtszeit.
Falls Sie jetzt Lust auf den Cola de Mono mit den weihnachtlichen Zutaten bekommen haben, dann probieren Sie ihn doch einfach mal selber aus! Es geht ganz einfach:
0,5 l Pisco (alternativ Wodka oder weißer Rum)
1,5 l Milch
1 Tasse starker Kaffee
2 Gewürznelken
1 Zimtstange
1 Vanilleschote
Zucker nach Belieben
1 Prise Muskat
Zunächst den Zucker, Vanille, Zimt und Nelken in die Milch einrühren und das
Ganze kurz aufkochen. Danach die Milch abkühlen lassen und den Kaffee
dazugeben. Alles noch mal rund fünf Minuten ziehen lassen und dann den Pisco
dazugeben. Mit einer Prise Muskat würzen. Anschließend die Zimtstange, die
Vanilleschote und die Nelken entfernen und servieren. Wer möchte, kann den
Cocktail auch mit Eis trinken. Bei Bedarf einfach nachsüßen. Salud!

A las Doce de la Noche ist ein traditionelles Weihnachtslied aus Chile und gehört zu den “Villancicos de Navidad“, die die chilenischen Familien an Weihnachten singen.
Aymara – ein Volk der Anden
Im Rahmen der Montagsorte haben wir Ihnen schon viele geheimnisvolle und wunderschöne Orte in Lateinamerika vorgestellt. Wir berichteten über das mit Rhythmen durchzogene Havanna, dem mystischen Machu Picchu und die gewaltigen Iguazu-Wasserfälle.
Doch wir haben selten über die Menschen des Kontinentes berichtet. Wir haben nicht oft die geheimnisvollen, indigenen Völker des Hochlandes oder des Amazonasgebietes in unseren Berichten erwähnt.
Rebecca berichtet von ihrem Auslandsaufenthalt in Chile über die Agentur ChileVentura. Nach dem Abitur ging es auf ins Abenteuer nach Südamerika:
“Die Zeit in der Sprachschule in Chile war eine super Erfahrung. Ich habe dort zwei Wochen verbracht und auch im Haus der Sprachschule gewohnt. Wir waren eine sehr internationale Gruppe und haben uns auf Anhieb alle gut verstanden und extrem viel unternommen in diesen (leider nur) zwei Wochen. Ich hatte schon ein relativ hohes Spanischniveau (5 Jahre in der Schule), aber genau für die Lücken, die ich noch so hatte, hat die Sprachschule super geholfen, da wir immer nur so 5 Leute in einer Klasse waren. Die Lehrer und Angestellten der Sprachschule waren wahnsinnig nett und ich habe auch nach der Sprachschulzeit noch einiges mit ihnen und der Lehrerin, die die Aktivitäten und Ausflüge veranstaltet, gemacht. Alles in allem kann ich die Sprachschule in Santiago nur weiterempfehlen.
